Hallo! Mein Name ist Verena Fay und ich bin Künstlerin. Ich lebe mit meinen beiden Jungs (10 und 12) und meinem Freund in unserem Traumhaus am Wald.
Vor zwei Jahren flog uns dieses Haus zu, nachdem ich über drei Jahre einen Platz zum Wohnen gesucht hatte. Ich musste in meinem Leben oft umziehen und das erste Mal fühlte ich mich heimisch. Ein Gefühl, das mich zu neuer Kraft und Zuversicht im Leben kommen ließ.
Hier tummeln sich die Eichkätzchen und Vögel. Im Teich leben ein Frosch und eine Kröte. Das Gemüse wächst überreich unter der mächtigen Eiche.
Nun ist unser Heim in Gefahr, wir sollen ausziehen. Der einzige Weg hierzubleiben, bestünde im Kauf des Hauses.
Doch nun zum Anfang:
Ich war am Ende, ausgelaugt und orientierungslos. Als es fast schon aussichtslos erschien, mich aus meiner gescheiterten Ehe und der daraus resultierenden Wohnsituation zu befreien, hörte ich von einer Freundin, das Waldhaus würde frei, ob es zu vermieten wäre, wüsste sie nicht. Also übernahm meine höhere Intuition und ich wusste augenblicklich das ist der Moment, an dem alles gut werden würde. Ich rief die Besitzerin an. Am selben Abend saßen wir noch zusammen und ich wurde ihre Mieterin. Sie würde am nächsten Morgen schon ausziehen. Was hier jetzt aber besonders ist, das Haus war total voll. Sie nahm nur mit, was sie in der neuen Wohnung brauchen würde. Also vereinbarten wir, ich übernähme die Räumung und Fertigstellung des Hauses (einiges war noch unfertig), dafür ließe sie mich relativ günstig hier wohnen. Wir schlossen einen Vertrag. Ich wurde die Hüterin des Ortes. Immer noch ist für mich unglaublich wie mich diese Aussicht auf ein Zuhause in die Tatkraft kommen ließ. Wochenlang räumte ich, putzte ich, entsorgte ich all das Zeug, was nicht mehr gebraucht wurde. Es glich schon einem Messie Haus, so viele Sachen!! Wir leben echt im Überfluß, in diesem Haus war alles, was man denken würde, dass man einmal brauchen würde, es dann dennoch nicht tat. Das zeigte mir so deutlich, dass es immer früh genug ist loszulassen. Nie würde ich meinen Kindern so ein Haus voller Müll hinterlassen wollen. Also denkt dran, weniger ist wirklich mehr. Hier war von allem zehnfach. Wer bitte braucht 10 Moskitobaldachins oder Kirschkernkissen?
Das Haus war auch geruchsmäßig eine ziemliche Zumutung. Monate später fand ich noch mumifizierte Ratten unterm Ofen.
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Hier habe ich eine Spendenaktion installiert, um unsere Notsituation zu lindern. Danke für deine Unterstützung und bitte teilen, teilen, teilen!
Hi! My name is Verena Fay and I am an artist. I live with my two boys (12, and 10) and my boyfriend in our dream house in the woods.
Two years ago this house flew to us after I had been looking for a place to live for over three years. I have had to move many times in my life and for the first time, I felt at home. A feeling that gave me new strength and confidence in life.
Here the squirrels and birds cavort. A frog and a toad live in the pond. The vegetables grow in abundance under the mighty oak.
Now our home is in danger, we are supposed to move out. The only way to stay here would be to buy the house.
But now to the beginning:
I was drained, exhausted, and disoriented. When it seemed almost hopeless to free myself from my failed marriage and the resulting living situation, I heard from a friend that the forest house would be available, but she didn’t know if it was for rent. So my higher intuition took over and I instantly knew this is the moment when everything will be fine. I called the owner. That same evening we sat together and I became her tenant. She would move out the next morning. But what is special here is that the house was completely full. She took only what she would need in the new apartment. So we agreed that I would do the cleaning and finishing of the house (some things were still unfinished) and she would let me live here relatively cheaply. We made a contract. I became the keeper of the place. It is still unbelievable to me how this prospect of a home got me into action. For weeks I cleared, I cleaned, and I disposed of all the stuff that was no longer needed. It was like a messie house, so many things!! We really do live in abundance, this house had everything you thought you would need but didn’t. This showed me so clearly that it is always soon enough to let go. I would never want to leave my children with such a house full of garbage. So remember, less really is more. Here was tenfold of everything. Who needs 10 mosquito canopies or cherry pit pillows?
The smell of the house was also quite an impertinence. Months later I still found mummified rats under the stove.
Here I have installed a fundraiser to alleviate our emergency situation. Thank you for your support and please share!
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